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DAS MUSEUM IN DER ÖFFENTLICHKEIT

Europaweit einmalige Sammlung

Veröffentlicht von Administrator am 18.06.2013
Öffentlichkeit >> Presse

Der im März des vergangenen Jahres verstorbene Museumsgründer Reinhold Holtstiege hatte mit dem ersten Fernsehempfang am Longinusturm 1952 in der Fachwelt für Aufsehen gesorgt. Und seine „Sputnik-Entdeckung“ hatte ihm – wie Briefe und Besucher aus aller Welt beweisen – sogar weltweite Popularität gebracht.

Um die Sammlung seiner einmaligen Radio-, Fernsprech- und Fernsehantiquitäten zu sichern, hatte Reinhold Holtstiege schon frühzeitig den Studenten der Kommunikationswissenschaften, Benedikt Surmund, engagiert. Der soll auch im Sinne der Familie das Museum weiterführen und der Öffentlichkeit präsentieren. Surmund, der angehalten wurde, die Möglichkeiten einer Museums-Stiftung zu prüfen: „Dazu bedarf es einer umfangreichen, präzisen technischen Expertise, zu deren Erstellung erste Kontakte mit dem Deutschen Museum in München aufgenommen wurden. Nur von dort kann eine solche Bewertung erarbeitet werden.“

Auch will man das Museum in der Region erhalten. „Bester Standort wäre zum Beispiel ein möglicher Ausbau der bestehenden Funkstation nahe dem Longinusturm.“ Dazu habe Nottulns Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, so Surmund, bereits die Bereitschaft signalisiert. „Natürlich wäre ein solches Museum an touristisch wie historisch bedeutsamer Position ein Anziehungspunkt in der Region.“

Wer an Führungen im Rundfunkmuseum Holtstiege interessiert ist, kann sich unter 0177 4 33 01 54 informieren.

www.rundfunkmuseum.baumberge.net


Von Dieter Klein, WN am Samstag, 09.06.2012

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